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Einsatzberichte / Mitteilungen
30.11.2019
Quelle:  Team Christoph 17

Neues Kalenderbild für Dezember 2019 im Downloadbereich

In unserem Downloadbereich in der Bildergalerie unserer Website mit monatlich wechselnden Kalenderblättern steht das Bild für den Monat Dezember 2019 zum Download bereit.

Die Bilder zeigen Eindrücke und Motive aus unserer Geschichte und unserem aktuellen Flugbetrieb. Die Bilder stehen in den Grössen 1024x768, 1600x900 und 1920x1080 im JPG-Format zum Download bereit. Die Bilder unterliegen grundsätzlich dem Urheberrecht und sind nur für den privaten Gebrauch bestimmt und zugelassen. Wir wünschen unseren Besuchern viel Freude an unserer Bildauswahl.

Zum Download Kalenderblatt für Dezember 2019
   
 
  Bildnachweis: © helipictures.de
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03.11.2019
Quelle:  Team Christoph 17

1000er Rettungstau-Einsatz von Christoph 17

Am Samstag, den 21. September 2019, erreichte das bei Christoph 17 im Jahr 1997 eingeführte Rettungstau im Rahmen eines Bergwachteinsatzes in Oberstdorf die beeindruckende Zahl von 1000 Einsätzen.

Um die Mittagszeit des 21. September 2019 wurde die Bergwacht Oberstdorf, die Feuerwehr Oberstdorf sowie die Polizei alarmiert, da sich ein „kleinwagengroßer“ Felsblock im Bereich der Bockkarscharte gelöst hat. Da zum Zeitpunkt der Alarmierung unklar war, wie viele Personen betroffen sind, mussten sich Bergwacht, Feuerwehr und die aufgebotenen Luftretter auf einen größeren Einsatz einstellen.

Um die Rettungs- und Bergekräfte an die Einsatzstelle in über 2.000 Metern Höhe zu fliegen, waren die Rettungshubschrauber Christoph 17 aus Kempten, der Rettungshubschrauber RK2 aus Reutte/Tirol sowie ein Hubschrauber der Polizeihubschrauberstaffel Bayern im Einsatz. Die ersten Abklärungen an der Einsatzstelle ergaben, dass nur eine Person von den herabfallenden Steinen getroffen und verletzt worden war. Diese wurde nach notärztlicher Erstversorgung in ein Krankenhaus geflogen.

Mehr als 17.000 Aufzüge

Insgesamt wurden für die Erprobungs- und Testphase, die Ausbildung, das Training und im Einsatz bisher mehr als 17.000 Aufzüge mit dem Rettungstau von den Pilotinnen und Piloten der Fliegerstaffel der Deutschen Bundespolizei zugunsten der Luft- und Bergrettung geleistet. Federführend bei der Einführung des oftmals lebensrettenden Rettungstaus bei Christoph 17 und bei der Bundespolizei waren der Pilot der Bundespolizei und langjährige fliegerische Verantwortliche bei Christoph 17, Johann Burger, und der damalige bei Christoph 17 leitende Rettungsassistent, Christoph Hemmann.

Die Zivilschutzhubschrauber werden von der Bundespolizei im Auftrag des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) und des Bundesministeriums des Innern als übergeordnete Behörde, betrieben und mit dem fliegerischem Personal besetzt. Die Rettungsassistenten sind Angehörige des Bayrischen Roten Kreuzes und die Notärztinnen und Notärzte sind Mitglieder des Verein Luftrettung für das Allgäu Christoph 17 Kempten e.V.
   
 
  Bildnachweis: BO 105 mit Rettungstau 1997 © helipictures.de
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19.05.2019
Quelle:  Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung

Hausexplosion in Rettenbach am Auerberg

Nach der Explosion und dem Einsturz eines Einfamilienhauses in Rettenbach am Auerberg am Vormittag des 19. Mai 2019, haben Rettungskräfte in der folgenden Nacht einen Toten geborgen. Wie die Polizei mitteilte, handelt es sich dabei vermutlich um den seit dem Hauseinsturz vermissten 42-jährigen Vater. Nach Mitternacht haben Rettungskräfte den Mann leblos in den Trümmern des Hauses gefunden. Das ebenfalls vermisste siebenjährige Mädchen konnte am Montagmorgen auch nur noch tot geborgen werden. Eine 39-jährige Frau konnte am Nachmittag schwerverletzt geborgen werden.

Frau schwerverletzt geborgen

Rettungskräfte konnten am Nachmittag aus dem komplett eingestürzten Gebäude eine Frau bergen, die sich offenbar durch Hilferufe bemerkbar gemacht hat. Wie die Polizei mitteilt, ist die Frau schwerverletzt. Sie war noch kurz ansprechbar und wurde anschließend in eine Fachklinik geflogen.

Zwei Kinder der Familie und eine weitere Hausbewohnerin in Sicherheit

Zunächst ging die Polizei von zwei verschütteten Kindern aus. Das stellte sich aber als Irrtum heraus. Von drei Kindern, die im Haus lebten, wurden zwei von der Polizei im Ort beim Spielen gefunden. Die beiden Kinder werden psychologisch betreut. Insgesamt waren an der Adresse des eingestürzten Gebäudes sechs Personen gemeldet. Wie ein Sprecher der Polizei mitteilte, hat sich eine Frau, die in einer Einliegerwohnung des Hauses lebte, direkt nach dem Unglück als wohlauf gemeldet.

Einsatzkräfte suchten die Nacht hindurch nach den Vermissten

Die Feuerwehr trug den ganzen Tag und die Nacht über Trümmerteile ab, um an das Kind und dessen Vater heranzukommen. Mit Hilfe von Spürhunden wurde nach den beiden Vermissten gesucht. Einsatzkräfte haben die obere Decke auf der unteren abgestützt. Danach musste von Hand weitergegraben werden.

Es gab bis zur Auffindung keine Lebenszeichen von der vermissten Tochter. Die Suche gestaltete sich äußerst schwierig. Am Montagmorgen waren noch etwa 100 Einsatzkräfte vor Ort, die mit aller Kraft nach dem Mädchen suchten. Ein Kriseninterventionsteam war vor Ort und betreute betroffene Personen.

Wetter erschwert Situation

Das Wetter hat den Einsatz erschwert. Regen und Gewitter machten die Arbeit für die Einsatzkräfte nicht leichter. Der deutsche Wetterdienst hatte für das gesamte Allgäu für den Montag eine Warnung vor extremem Unwetter herausgegeben. Dabei wurde vor extrem ergiebigem Dauerregen gewarnt. Laut Deutschem Wetterdienst waren Überflutungen von Straßen und Erdrutsche möglich.

Anteilnahme des Bürgermeisters und der Gemeinde

Auch der erste Bürgermeister von Rettenbach am Auerberg, Reiner Friedl, war am Unglücksort und zeigte seine Anteilnahme. Friedl ist vor allem vom Zusammenhalt der Dorfbewohner ergriffen. Alle helfen in dieser schlimmen Lage zusammen, bringen Essen und bieten den derzeit Obdachlosen Wohnungen an, erzählt Friedl. Wie Polizeisprecher Edmund Martin mitteilt, hält die Ostallgäuer Gemeinde in dieser schwierigen Situation zusammen. Die Nachbarn unterstützen sich gegenseitig. Der Dorfladen vor Ort hatte geöffnet und versorgte die Einsatzkräfte mit Essen und Getränken. Ehrenamtliche Helfer unterstützten die Einsatzkräfte der Polizei und des Rettungsdienstes.

Nachbargebäude beschädigt

Auch Nachbargebäude und Autos wurden bei der Explosion beschädigt. Ein Nachbarhaus ist unbewohnbar. Insgesamt mussten 15 Anwohner die umliegenden Gebäude verlassen. Aus Sicherheitsgründen wurde im Gebiet um das Haus der Strom abgestellt.

Ursache unklar

Warum es zur Explosion kam, ist laut Polizeiangaben unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt am Unglücksort.

Zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort

Es befanden sich etwa 340 Einsatzkräfte vor Ort. Neben den Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Ostallgäu, der Bergwacht, dem Technische Hilfswerk sowie einer Vielzahl von Polizeikräften, standen auch die Rettungshubschrauber Christoph 17 aus Kempten, Christoph Murnau, Christoph München mit einem zusätzlichen Kindernotarzt und der Rettungshubschrauber RK-2 aus Reutte/Tirol im Einsatz.
   
 
  Bildnachweis: © merkur.de
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16.05.2019
Quelle:  Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung

Hubschrauber stürzt in Oberstdorf ab: Pilot schwerverletzt

Ein Hubschrauber ist am Donnerstag, den 16. Mai 2019, am Vormittag bei Arbeiten an der Skisprungschanze in Oberstdorf abgestürzt. Nach Informationen der Polizei wollte der Pilot einen Masten anheben, als der Hubschrauber aus bislang ungeklärter Ursache in die Tiefe stürzte und auf der Seite liegen blieb.

Der Pilot wurde beim Absturz mittelschwer verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

Neben Kräften der Polizei und der Freiwilligen Feuerwehr Oberstdorf, stand auch der Rettungshubschrauber Christoph 17 im Einsatz. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 2,5 Mio. Euro geschätzt.
   
 
  Bildnachweis: © all-in.de
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10.05.2019
Quelle:  Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe/Christoph 17

Neuer Zivilschutzhubschrauber in Kempten übergeben

Bessere Technik für Retter in Bayern

Hebt einer der orangefarbenen Zivilschutz-Hubschrauber (ZSH) ab, ist die Lage meist ernst. Vor allem in Bayerns Bergregionen haben besonders hohe Anforderungen an die Luftrettung. Um diesen gerecht zu werden, überreichte Christoph Unger, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) am 10. Mai 2019 einen neuen leistungsstärkeren Zivilschutz-Hubschrauber des Musters H135 von Airbus an den Bayerischen Staatsminister des Innern, für Sport und Integration, Joachim Herrmann.

Die H135 ersetzt im Luftrettungszentrum (LRZ) Christoph 17 in Kempten-Durach die zwölf Jahre alte Maschine vom Typ EC 135 T-2i. So zieht in das neue, erst im Dezember 2018 eingeweihte LRZ auch eine neue Maschine ein.

In seiner originären Aufgabe – dem Einsatz im Zivilschutzfall, also dem Spannungs- oder Verteidigungsfall – gilt es neben dem Verletztentransport, Schadensstellen zu erkunden und zu überwachen, Spezialisten und Material herbeizuschaffen, Bevölkerungsbewegungen zu beobachten und/oder zu lenken oder radioaktive Strahlungen aus der Luft zu messen. In Friedenszeiten fliegt ein ZSH für die Länder Rettungseinsätze.

Rettungswinde statt Rettungstau

Hochmodern und besonders leistungsstark ist die H135 mit einer verbesserten Triebwerksleistung und Flugsicherheit speziell für Einsätze in Höhen- und Bergregionen geeignet. Die neue Maschine wird noch mit einer Rettungswinde ausgestattet werden, mit der in Not geratene Menschen aus schwer zugänglichem Gelände gerettet werden können. Die Winde ersetzt dann das Rettungstau des Vorgängers und bietet mehr Einsatzmöglichkeiten als bisher.

„Mit der heutigen Übergabe setzt der Bund ein weiteres Signal, dass er sich für die Sicherheit und Leistungsstärke im Bevölkerungsschutz engagiert. Bergeinsätze – egal ob in der Luftrettung oder im Zivil- und Katastrophenschutz – sind besonders herausfordernd und benötigen bestmögliche Technik“, sagte BBK-Präsident Christoph Unger.

Besondere Zusammenarbeit vieler Partner

Dass die ZSH regelmäßig und zuverlässig in die Luft gehen, ist möglich dank der guten Zusammenarbeit verschiedener Partner. Das verdeutlichen auch die bei der Übergabe anwesenden Ehrengäste. Neben BBK-Präsident Christoph Unger und Staatsminister Joachim Herrmann waren auch Thomas Helbig, Leiter der Bundespolizei-Fliegergruppe, Dr. Paul Wengert, Vizepräsident des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) sowie Kemptens OB Thomas Kiechle, Vorsitzender des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) Allgäu und Landrat Anton Klotz in Kempten-Durach dabei.

Die Zusammenarbeit sieht wie folgt aus: Das BBK beschafft die Mehrzweckhubschrauber für den Zivilschutz und stellt sie den Ländern für Katastrophen- und Zivilschutzzwecke zur Verfügung. Zusätzlich werden die ZSH von den Ländern im Rettungsdienst eingesetzt. Geflogen werden sie von Pilotinnen und Piloten der Bundespolizei, die auch die Wartung und Instandhaltung der Hubschrauber übernimmt. In Kempten koordiniert die der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Allgäu die Einsätze, die wiederum vom BRK durchgeführt werden. Das BRK stellt überdies die Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten auf Christoph 17. Die Notärztinnen und Notärzte kommen vom Verein für Luftrettung für das Allgäu Christoph 17 e.V.
   
 
  Bildnachweis: © christoph17.de
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