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Einsatzberichte / Mitteilungen
13.05.2003
Quelle:  Allgäuer Zeitung

Neues von unserem schnellsten Doktor

Gelungenes Debüt in der Nationalmannschaft

Dr. Thomas Miksch bei EM über 100 Kilometer auf 15. Platz

Kempten (m). - Die Erwartungen erfüllt hat Dr. Thomas Miksch vom TV Jahn Kempten bei seinem Länderkampf-Debüt für den Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV). Bei der Europameisterschaft (EM) im 100-Kilometer-Lauf in Chernogolovka in der Nähe von Moskau verfehlte er mit 7:04:38 Stunden seine persönliche Bestzeit nur knapp. Er beendete die EM als zweitbester Deutscher auf dem 15. Platz. Besser als der Kemptener war nur der deutsche Kapitän Michael Sommer (Schwaikheim), der in 6:53:00 Stunden den neunten Rang erreichte. In der Mannschaftswertung kam das deutsche Team unter 13 gewerteten Ländern auf den vierten Rang.

Enorme Willenskraft erforderlich

Für viele Sportler mit 40 Jahren ist die Laufbahn schon längst zu Ende. Für einen Ultralangstreckenläufer kommt der sportliche Höhenflug dagegen oft erst mit den Jahren. So war auch für Miksch die erstmalige Nominierung ins DLV-Nationalteam für den 100-Kilometer-Lauf eine Überraschung, "zumal ich schon über zehn Jahre intensiv den Laufsport betreibe". Ausschlaggebend waren zwei gute 100-Kilometer-Läufe im Jahre 2002: der Nachtlauf in Biel in der Schweiz, bei dem er - wie berichtet - nach 7:19 Stunden den dritten Platz errang und die deutsche Meisterschaft in Rheine, bei der er in 7:03:27 Stunden Vize-Meister geworden war. Für den Allgäuer war die Europameisterschaft in Moskau allerdings recht früh im Jahr. Naturgemäss beginnt die Laufsaison hierzulande nämlich erst jetzt. Bei tiefen Temperaturen erfolgte der Start in Chernogolovka, einem kleinen Städtchen 55 Kilometer nordöstlich von Moskau. Die Zehn-Kilometer-Strecke war zehnmal zu durchlaufen. Miksch hielt sich zunächst an Sommer, der dann Probleme mit dem Schuh bekam und diesen sogar bei Kilometer 40 wechseln musste. Bei Kilometer 65 musste der Kemptener abreissen lassen. In dieser Phase war entscheidend, dass dies Kräfte bis zum Finish gut eingeschätzt wurden, um sicher im Ziel anzukommen. "Durch den vorsichtigen Beginn und die gleichmässige Einteilung fühlte ich mich sicher, die Gefahr eines Ausstiegs war nie gegeben", so Miksch. Allerdings wurden die Beine schon schwerer: "Es kostete eine enorme Willenskraft, das Tempo einigermassen zu halten". Jetzt kam die "mentale Stärke" bei dem Kemptener zum Tragen. Die siebte Runde schaffte er noch in 43 Minuten, die achte in knapp über 44 und die neunte in 45:13 Minuten. In der letzten Runde (44:11) vermochte Miksch sogar noch einmal zu beschleunigen und Plätze gutzumachen. Nach 7:04:38 Stunden erreichte er das Ziel als 15. in der EM-Gesamtwertung.

Im Herbst nächster Länderkampf

Zum deutschen Team gehörten neben Sommer und Miksch noch Uli Amborn (Offenbach), der mit 7:16 Stunden den 20. und Wolfgang Schneider aus Frankfurt, der mit 7:25 Stunden den 27. Platz unter 75 Teilnehmern belegte, von denen 59 in die Wertung kamen. Für Deutschland bedeutete dies Rang vier unter 13 Teams. Russland gewann sowohl im Einzel als auch in der Mannschaft. Europameister wurde Gregory Murzin (6:29). Vor Deutschland lagen in der Teamwertung neben Russland noch Frankreich und Italien. Die deutschen Team-Leiter Harry Arndt und Volkmar Mühl zeigten sich zufrieden mit den Leistungen ihrer Athleten. Bis zum Herbst wird die Team-Aufstellung bekannt gegeben, da im November der nächste Länderkampf (100-Kilometer-Weltcup in Taiwan) stattfindet. Mit seiner Zeit dürfte Miksch die Qualifikation für die Europameisterschaft 2004 (100-Kilometer-Lauf von Florenz nach Faenza) aber jetzt schon ziemlich sicher in der Tasche haben.
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22.04.2003
Quelle:  Allgäuer Zeitung

Oberstdorf/Reutte (mun). - Angesichts mehrerer Einsätze hat der Oberstdorfer Bergwacht-Chef Horst Engelhardt vor einer Unterschätzung der derzeitigen Situation im Gebirge gewarnt. Bei den meisten Wanderungen oberhalb von 1200 Metern müsse noch mit viel Schnee gerechnet werden, so Engelhardt. Über die Feiertage war die Bergwacht mehrfach im Einsatz.

Bereits am Nachmittag des Karfreitags waren drei Frauen zwischen 18 und 23 Jahren beim Abstieg vom Besler nahe Obermaiselstein (Oberallgäu) in Bergnot geraten. Leichte Verletzungen erlitten zwei der Bergwanderinnen, als sie einen Hang etwa 50 Meter hinab- stürzten. Der Rettungshubschrauber Christoph 17 brachte sie nach der Bergung durch die Bergwacht ins Krankenhaus. Am Liechelkopf in den Oberstorfer/Kleinwalsertaler Bergen wurde ein 52 Jahre alter Skitourengeher durch Steinschlag am Kopf getroffen. Der Ski-Bergsteiger wurde mittels Seilwinde vom Hubschrauber geborgen und ins Krankenhaus Feldkirch (Vorarlberg) eingeliefert. In unwegsames Gelände geraten waren vier deutsche Schüler zwischen 14 und 17 Jahren am Abend des Ostersonntags an den Geierköpfen bei Reutte. Sie hatten sich total verstiegen. Die Bergrettung Reutte brachte die Jugendlichen am frühen Montagmorgen sicher ins Tal. Am Nebelhorn war laut Bergwacht am Sonntag eine Frau im Bereich des so genannten Latschenhangs geborgen worden. Sie war wegen Erschöpfung beim Wandern nicht mehr weiter gekommen. Ein Mitarbeiter der Nebelhornbahn kam ihr zur Hilfe.

Noch kein Bergsommer

Trotz des milden Wetters in den Tälern sei in höheren Lagen noch mit viel Schnee zu rechnen, erklärte der Oberstdorfer Bergwacht-Leiter Engelhardt: "Aber heuer ist die Wintersaison noch nicht zu Ende, da beginnen für uns bereits die Sommereinsätze". Derzeit herrsche insbesondere in den Morgenstunden erhöhte Absturzgefahr, wenn die Schneefelder noch hart gefroren sind. Zudem sei es schwierig, die richtige Wegführung zu finden. Engelhardt: "Markierungen sind meist noch nicht zu erkennen, da oben liegt einfach noch zu viel Schnee".

An der rot markierten Stelle in der Bildmitte blieben die verletzten Personen liegen.
   
 
  Bildnachweis: X. Hartmann, Bergwacht Oberstdorf
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19.04.2003
Quelle:  Allgäuer Zeitung

Strapazen in klirrender Kälte

Fünf Allgäuer bewähren sich beim härtesten Skilanglauf-Rennen der Welt

Von unserem Redaktionsmitglied Iris Voracek, Weiler - "Granatenmässig" ist für Andreas Weiss das Wort, mit dem er am liebsten ein unbeschreiblich schönes Gefühl ausdrückt. Ein "granatenmässiges Erlebnis" war für den 32-jährigen Oberstaufener das Skilanglauf-Rennen in Grönland, an dem der Arzt mit vier weiteren Allgäuern teilgenommen hat. Darf man Ski-Magazin und Internet-Seiten glauben, haben sich die fünf beim "härtesten Langlauf-Rennen der Welt", dem Arctic Circle Race, behauptet. Mit den drei Schwestern Sarina (29), Nicole (33) und Carmen (26) Kirchmann aus dem Westallgäuer Stiefenhofen und dem Wangener Stefan Locher (47) war Weiss drei Tage lang bei minus 15 bis 20 Grad Celsius in Grönland unterwegs. Für die Qualen wurden die Allgäuer nicht nur mit der aussergewöhnlichen Landschaft belohnt. Sarina Kirchmann war mit Platz zwei im international besetzten Feld beste deutsche Frau und Stefan Locher mit Rang 25 zweitbester Deutscher. Nicole und Carmen Kirchmann belegten bei den Frauen Rang elf und zwölf. Andreas Weiss kam als 38. ins Ziel. Trainiert hatten die Allgäuer zuvor besonders an kalten Wintertagen, um Ausrüstung und Funktionskleidung zu testen. Pro Tag mussten die Teilnehmer 50 Kilometer an schroffen Eisbergen vorbei und über zugefrorene Seen auf ihren Skiern zurücklegen. Geschlafen haben die Allgäuer in Zelten. Ein Zelt mit Kocher sei auch das Einzige gewesen, was den Sportlern zur Verfügung gestanden habe, sagt Weiss. Die vorgeschriebene Notfall-Ausrüstung abgezogen, sei im fünf Kilogramm schweren Rucksack ausser einem guten Dutzend Energie-Riegel gerade noch Platz für Kleidung zum Wechseln gewesen. "Am Schlimmsten habe ich vor dem Start gefroren, weil jeder Rucksack der Teilnehmer genau überprüft wurde und das so lange gedauert hat", erzählt Weiss. Auch der körperliche Zustand der Teilnehmer sei penibel überwacht worden. "Etwa alle 15 Kilometer waren Versorgungsstationen. Und an jeder haben ein Arzt und eine Krankenschwester die Läufer beurteilt", so Weiss.

Ohr mit der Hand gewärmt

An einer Station musste auch Weiss eine unfreiwillige Pause einlegen. "Ich habe nicht gemerkt, dass meine Mütze an einem Ohr hochgerutscht ist", erinnert sich der Mediziner, der dadurch eine leichte Erfrierung erlitt. Ein Helfer habe sein Ohr mit der Hand so lange gewärmt, "bis es wieder rot war", so Weiss. "Dann durfte ich weiterlaufen." Zwölf der insgesamt 101 Starter bei den Männern wurden von den Ärzten aus dem Rennen genommen oder gaben selbst vorzeitig auf. Bei den Frauen kamen acht der 31 Läuferinnen nicht ins Ziel. "Am ersten Tag war ich auch fast so weit, aufzugeben", gesteht Weiss. "Der Schnee ist nicht mit dem unseren vergleichbar. Man kommt nicht vorwärts, selbst bergab bleibt man stehen", erklärt der Oberstaufener. "Ausserdem wird jeder Buckel gerade hochgespurt, egal wie steil er ist. "Keine Chance, ohne Grätsche hinaufzukommen", beschreibt Weiss die Strapazen. Weitergemacht habe er am nächsten Tag nur deshalb, weil er am ersten Abend nach einem Blick auf die Ergebnislisten wusste, dass es den meisten ähnlich ergangen war: "Ich war immer noch in der ersten Hälfte." Nach etwa sechs Stunden auf den Skiern mussten sich die fünf Allgäuer am Abend noch ans Wachsen machen. "Wir haben im Akkord gearbeitet, über sechs Stunden lang. Und am nächsten Tag war nach ein paar Kilometern alles wieder runter", sagt Weiss. Neben der ungewohnten Weite der unberührten, teilweise auch felsig-schroffen Landschaft und der glasklaren Luft ist Weiss immer noch vom Phänomen der Nordlichter fasziniert: "Wenn eines kommt, heulen die Huskies", habe ein Grönländer ihm gesagt. "Und so war es auch", erzählt der 32-jährige Mediziner. "In einer Nacht hatte es minus 38 Grad. Die Hunde heulten und ich hab es mir angeschaut." Obwohl die Allgäuer erfolgreich vom "härtesten Langlauf-Rennen der Welt" zurückgekommen sind, wollen sie am nächsten nicht wieder teilnehmen. Weiss: "Das kann nicht mehr besser werden. Es war ein Granaten-Erlebnis."

Andreas Weiss arbeitet im Team Christoph 17
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03.04.2003
Quelle:  Christoph 17

Verkehrsunfall bei Hopferau

Viel Glück hatte die Fahrerin eines Kleinwagens bei einem Unfall in der Nähe von Hopferau. Beim Zusammenstoss mit einem anderen Fahrzeug wurde sie so stark eingeklemmt, dass Sie von der Feuerwehr befreit werden musste. Bis auf ein paar Prellungen blieb die Fahrerin unverletzt.
   
 
  Bildnachweis: Christoph 17
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01.03.2003
Quelle:  Christoph 17

Neue Mitarbeiter beim Christoph 17

Die beiden Ärzte Andreas Weiss und Florian Hilger (von links) verstärken unser Team auf dem Rettungshubschrauber. Sie ersetzten Ihre Kollegen Hans Schweitzer und Oskar Theuer.
   
 
  Bildnachweis: Christoph 17
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