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Einsatzberichte / Mitteilungen
13.04.2004
Quelle:  Allgäuer Zeitung

Nach Massenunfall Hilfe aus der Luft -"Christoph17" Crew bei Grosseinsatz auf A 96 bei Leutkirch

Leutkirch (mun). - Als am Ostersonntag-Mittag der Notruf bei der "Christoph 17"-Crew am Hangar in Kempten einging, dachten alle noch an einen Routineeinsatz: Helikopter-Pilot Horst Heilingloh, Rettungsassistent Daniel Heim und der Arzt Dr. Gerhard Oswald wurden zu einem Unfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen gerufen. Wenige Minuten nach der Alarmierung durch die Ravensburger Rettungsleitstelle wussten die drei Männer, dass es auf der A 96 fürchterlich gekracht hatte. Insgesamt 55 Fahrzeuge, darunter zwei Motorräder, waren kurz vor der Abfahrt Leutkirch-West ineinander gerast. Grund war ein starker Graupelschauer, der innerhalb weniger Sekunden für extrem schlechte Sicht und glatte Fahrbahnen gesorgt hatte. (siehe auch Bayern-Teil) "Schon beim Landeanflug haben wir gesehen, dass die Orientierung bei einem solchen Durcheinander gar nicht so leicht ist, schildert "Christoph17"-Pilot Heilingloh. Total unübersichtlich sei die Situation gewesen. Die ersten Rettungswagen und Feuerwehren waren bereits eingetroffen, die verunglückten Limousinen sahen aus der Luft aus wie achtlos zur Seite geworfene Spielzeugautos. Kurz nachdem "Christoph 17" gelandet war, kümmerten sich der Arzt und Rettungsassistent Heim um einen Schwerverletzten, versorgten ihn, brachten ihn in den Hubschrauber und flogen den Patienten ins Kemptener Klinikum. Der in Kempten stationierte Hubschrauber war neben der Friedrichshafener Maschine und dem Ulmer "Christoph 22" zu der Massenkarambolage mit einem Toten und 26 teils lebensgefährlich verletzten Menschen gerufen worden.

Über 100 Einsatzkräfte

Beim zweiten Einsatz sei das Gesamtbild dann schon wesentlich klarer gewesen, schildert Heim. Diesmal brachte die "Christoph 17"-Crew eine verletzte Frau ins Ulmer Klinikum. An der gross angelegten Rettungsaktion waren nach ersten Schätzungen mehr als 100 Einsatzkräfte beteiligt. Nach der Öffnung der beiden A 96-Fahrspuren in Richtung Norden hätten immer wieder sensationsgierige Gaffer für teils erhebliche Behinderungen und gefährliche Situationen gesorgt, schilderte der Leutkircher Feuerwehr-Einsatzleiter Manfred Stör: "Sie schlichen mit offenen Autofenstern, mit Handy telefonierend oder mit der Kamera in der Hand an der Unfallstelle vorbei." Es grenze fast schon an ein Wunder, dass sich dann auf den Gegenfahrspuren nicht auch noch eine Karambolage ereignet habe, so der Einsatzleiter. Unverletzte Unfallbeteiligte wurden im Laufe des Nachmittags von einem Reisebus ins Leutkircher Rot-Kreuz-Heim gebracht und dort versorgt. Im Einsatz waren auch Kräfte des Kriseninterventions-Dienstes vom Roten Kreuz in Wangen und Leutkirch. Zudem mussten zahlreiche, nicht verletzte Unfallbeteiligte in Hotels untergebracht werden. Mit den Bergungsarbeiten und der Versorgung der Verunglückten waren die Einsatzkräfte bis in den späten Abend hinein beschäftigt.
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