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Einsatzberichte / Mitteilungen
30.12.2006
Quelle:  www.vol.at

Neuer Stützpunkt für Flugrettung

Seit Freitag starten Rettungsflüge der Vorarlberger Flugrettung von ihrem neuen Standort in Nenzing aus. Der neue Stützpunkt "Heliport Vorarlberg" wurde in Betrieb genommen.

Die Baukosten belaufen sich auf 2,4 Millionen Euro.

Die 1.080 Quadratmeter große Landeplattform wird von baumartigen Stützen getragen und „schwebt“ acht Meter über dem Boden. „Sie stellt nicht nur eine architektonisch ansprechende, sondern auch schalltechnisch vorteilhafte Lösung dar, durch die zudem der Eingriff in den umliegenden Wald minimiert werden konnte“, erklärte Landesrat Egger. Durch den Einsatz modernster Technik bei der Wärme- und Kälteversorgung werden jährlich zehn Tonnen Kohlendioxid vermieden und eine Kosteneinsparung von 2.200 Euro erzielt. „Damit entspricht das 2,4 Millionen teure Projekt den Vorgaben des Energiekonzeptes 2010 des Landes Vorarlberg“, so Egger.
Durch den neuen Hubschrauberstützpunkt „Heliport Vorarlberg“ wird die Effizienz und Leistungsfähigkeit der Flugrettung Vorarlberg erhöht, so Landesrat Schwärzler: „Die Nähe des Rettungshubschraubers zu den Haupteinsatzgebieten im Gebirge und die sichereren An- und Abflugmöglichkeiten - insbesondere bei schlechten Sichtverhältnissen - bewirken eine Verbesserung der Qualität des Rettungswesens und mehr Sicherheit für unsere Bevölkerung“. Landesrat Schwärzler dankte der Bergrettung Vorarlberg für die ausgezeichnete Arbeit.
Im Auftrag des Landes Vorarlberg ist die Bergrettung in Vorarlberg seit 1986 für die Organisation und den Betrieb der Flugrettung verantwortlich. „Derzeit verfügt die Flugrettung Vorarlberg über einen ganzjährig betriebenen Stützpunkt in Nenzing (Christophorus 8) und einen bedarfsorientierten Winterstützpunkt in Zürs am Arlberg (Gallus 1)“ erklärte Gebhard Barbisch, Landesleiter der Bergrettung Vorarlberg. „Unterstützt wird die Bergrettung von zwei Partnern, dem ÖAMTC und der Firma Wucher Helicopter“, so Barbisch weiter.
Rund 5500 Mal wurde in den letzten fünf Jahren die Versorgung durch einen Notarzthubschrauber notwendig. „Durchschnittlich zwölf Minuten nach der Alarmierung sind unsere Hubschrauber am Einsatzort“, erklärte Gebhard Barbisch. ÖAMTC-Landesclubdirektor Michael Kubesch: „Seit 1. Jänner 2001 unterstützt der ÖAMTC mit modernsten Fluggeräten die Flugrettung in Vorarlberg“. Das Thema Sicherheit ist höchstes Gebot in der Flugrettung. Mit dem Anti Resonance Isolation werden zudem im neuen Eurocopter 135 die vorgeschriebenen Lärmwerte um sechs Dezibel unterschritten. „Damit ist der Christophorus der leiseste Hubschrauber Österreichs“, so Kubesch weiter.
   
 
  Bildnachweis: VMH
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07.12.2006
Quelle:  Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung

Nicht angeschnallt: Aus dem Auto auf die Fahrbahn geschleudert

Ein 21-jähriger Oberallgäuer ist gestern auf der A7 auf Höhe Sulzberg lebensgefährlich verletzt worden. Der junge Mann war aus bisher unbekannten Gründen in die Leitplanke gefahren. Das Auto geriet ins Schleudern und überschlug sich. Dabei wurde der Mann, der nicht angeschnallt war, aus dem Fahrzeug geschleudert. Ein weiterer Unfall ereignete sich, als ein Ersthelfer anhielt, um den mitten auf der Fahrbahn liegenden Verletzten zu helfen. Ein nachfolgender 34-jähriger Mann konnte seinen Pkw nicht mehr rechtzeitig zum Stillstand bringen. Er prallte zunächst gegen das Fahrzeug des Ersthelfers und dann gegen die Böschung. Foto: Hermann Ernst
   
 
  Bildnachweis: Hermann Ernst
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02.12.2006
Quelle:  BPol Fliegerstaffel Süd

Abordnung der Republik Aserbaidschan zu Besuch bei Christoph 17

Am vergangenen Samstag, den 02.12.06 erhielt Christoph 17 weit gereisten Besuch. Eine Abordnung des Grenzschutzes der Republik Aserbaidschan besichtigte den Luftrettungsstützpunkt in Kempten. Sie erhielten eine kurze Einweisung in die Organisation und Ausstattung der Luftrettungsstation. Anschließend begleiteten sie Christoph 17 bei einem Primäreinsatz nach Ratholz/Alpsee.

Der Aserische Grenzschutz befindet sich in einer Phase der Neuorganisation. Es soll unter anderem, ähnlich dem deutschen Vorbild, ein Katastrophenschutz mit Luftrettungsdienst integriert werden. Aus diesem Grund weilten die aserischen Kollegen, allesamt fliegendes Personal, zur Hospitation bei der Bundespolizei-Fliegerstaffel Süd in Oberschleißheim. Von dort aus statteten sie mit einem Eurocopter EC 135 im Rahmen einer Gebirgseinweisung Christoph 17 einen Besuch ab.

Nach 8 tägigem Aufenthalt und umfangreichem Einweisungsprogramm bei der Bundespolizei-Fliegerstaffel Süd reiste der Besuch aus der Kaukasusrepublik am Montag weiter zur Bundespolizei-Fliegerstaffel Nord nach Bad Bramstedt. Insgesamt sind sie zwei Wochen Gast beim Bundespolizei-Flugdienst.
   
 
  Bildnachweis: Die Delegation mit Dolmetscherin und Betreuer
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17.11.2006
Quelle:  Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung

Fluglehrer (75) stirbt bei Absturz

Sein Doppeldecker prallt gegen den Falkenstein bei Pfronten

von Markus Röck
Pfronten. Auf der Burgruine und im Burghotel Falkenstein sowie auf der Terrasse des unterhalb gelegenen Hotels „Schloßanger Alp“ wunderten sich gestern Mittag Ausflügler über den roten Doppeldecker, der relativ nieder über ihre Köpfe flog und dabei eine Rolle drehte. Wenig später prallte die Maschine gegen die Westseite des 1267 Meter hohen Bergs bei Pfronten (Ostallgäu) und ging in Flammen auf. Der Pilot, ein 75-jähriger Ostallgäuer, war tot.

Zur Unglücksursache gab es gestern nur Spekulationen. Die Polizei schloss weder einen technischen Defekt, noch einen Pilotenfehler aus. Gegen Abend wurde ein Experte der Braunschweiger Bundesanstalt für Flugunfalluntersuchung an die Absturzstelle gebracht.
Der Pilot galt als sehr erfahren. In seinem Flugbuch stehen Tausende Flugstunden, er war Fluglehrer in mehreren Allgäuer Luftsportgruppen sowie bei Flugschulen am Landeplatz Durach bei Kempten. Als anerkannter Sachverständiger wurde er immer wieder vom Luftamt Südbayern eingeschaltet.
Der 75-Jährige war ein „Sicherheitsfanatiker“, wie gestern ein anderer Fluglehrer bekräftigte. Nachdem der Pilot gestern morgen noch mit einem Flugschüler unterwegs gewesen war, flog er gegen Mittag mit einem kunstflugtauglichen Doppeldecker vom Typ „Christen Eagle“ Richtung Falkenstein. Das Flugzeug gehörte dem Ostallgäuer selbst, einen zweiten Doppeldecker hatte er erst vor einiger Zeit wieder verkauft. Für Kunstflug benötigen Piloten eine gesonderte Berechtigung, die der 75-Jährige schon lange besaß. Auf dem Falkenstein wartete ein Bekannter mit einer Videokamera. Seit Jahren entstanden professionelle Fliegerfilme mit dem 75-Jährigen am Steuerknüppel, die andere Piloten begeisterten. So drehte der Ostallgäuer unter anderem schon Filme beim Segelfliegen in Südamerika. Den Segelflugschein hatte der Pilot bereits 1953 erworben.

Unglück auf Film dokumentiert

Die Kriminalpolizei begutachtete gestern den Film, mit dem der Bekannte des Piloten den Unglücksflug dokumentiert hatte. Wie mehrere Zeugen berichteten, die das strahlend schöne Spätherbstwetter zu einem Ausflug auf die Burgruine Falkenstein genutzt hatten, hatte der Pilot bei seinem ersten Anflug eine Rolle geflogen. Bei seinem zweiten Anflug prallte das Flugzeug gegen den Berg.
„Ich dachte noch, der hat Nerven, so tief zu fliegen und dabei auch noch eine Rolle zu machen“, schildert Herbert Edele aus Kempten, der sich zum Mittagessen auf der Terrasse der unterhalb der Ruine gelegenen „Schloßanger Alp“ niedergelassen hatte. Von der Terrasse seines Hauses in Pfronten-Meilingen beobachtete unterdessen Ernst Fleischmann den Unglücksflug. Es habe sich angehört, als ob der Motor der Maschine gestottert habe, „dann gab es einen Knall“, berichtet er. Andere Zeugen wollten den Motor bis zum Aufprall gehört haben.
Fleischmann machte sich sofort auf den Weg zum Burghotel auf dem Falkenstein. Zusammen mit Angestellten und Gästen des Hotels seilte er sich mit Handfeuerlöschern zur nahe gelegenen Unglücksstelle ab, um die Flammen so weit wie möglich zu löschen. Um 12.34 Uhr wurde die Pfrontener Polizei von mehreren Zeugen gleichzeitig über das Unglück informiert. Axel Fuchs, der Leiter der Polizeistation, war als einer der ersten Helfer vor Ort. „Wir haben eine ausgebrannte und total zerstörte Maschine vorgefunden“, erzählt er. Der Pilot war tot.
Der Krankenwagen wurde dennoch benötigt: zwei der Ersthelfer hatten Beeinträchtigungen durch den Rauch und das Löschpulver erlitten und wurden zur Behandlung ins Pfrontener Krankenhaus gebracht. Für die Feuerwehr, die wie bei Flugzeugabstürzen üblich in großer Besetzung mit rund 60 Mann angerückt war, gab es nicht mehr viel zu löschen. Der Waldboden rund um das ausgebrannte Wrack war angekokelt. Auf Bäume haben die Flammen aber nicht übergegriffen.
   
 
  Bildnachweis: Hermann Ernst
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13.11.2006
Quelle:  BR-Online.de

Schulbus-Unfall mit 26 Verletzten

Fischen (Landkreis Oberallgäu) - Beim Zusammenstoß eines Schulbusses mit einem Kieslaster sind am Morgen bei Fischen im Oberallgäu 25 Kinder zumeist leicht und der Busfahrer schwer verletzt worden.

Laut Polizei wurden einige Kinder ins Krankenhaus gebracht, die meisten erlitten Schürf- und Platzwunden sowie Prellungen. Einige Schüler standen unter Schock. Der Busfahrer wurde im Führerstand eingeklemmt und zog sich schwere Verletzungen zu. Er musste von der Feuerwehr befreit werden.

Laut ersten Ermittlungen der Polizei hatte der Lkw auf der Bundesstraße 19 wegen eines Autos abbremsen müssen. Dabei war der 40-Tonner auf die Gegenfahrbahn geraten und mit dem Schulbus frontal kollidiert. Der Bus wurde bei dem Aufprall völlig zerstört. "Wenn man die beiden Fahrzeuge nach dem Unfall gesehen hat, muss man sich wundern, dass nicht mehr passiert ist", so ein Polizeisprecher. Bei den Kindern und Jugendlichen handelt es sich laut Polizeiangaben um "Schüler von der Grundschule bis zum Gymnasium", die aus Obermeiselstein und Bolsterlang in Richtung Oberstdorf unterwegs waren.

Viele der verletzten Schüler fuhren nach dem Unfall weiter in ihre Schulen und alarmierten erst dort den Rettungsdienst oder wurden von ihren Eltern in Krankenhäuser gebracht. Die Bundesstraße 19 war im Bereich Fischen mehrere Stunden lang komplett gesperrt.
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