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Einsatzberichte / Mitteilungen
14.01.2008
Quelle:  Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Zum Schutz der Umwelt verlegt Bergwacht Flugtraining in die Halle

Neues Hubschrauber-Simulationszentrum entsteht in Bad Tölz - DBU gibt 500.000 Euro

München/Bad Tölz - Wenn's lebensgefährlich wird, ist sie da. 12.000mal im Jahr. Und weil es in den Bergen oft unwegsam ist, benötigt die Bergwacht Bayern Hubschrauber. Doch die Einsätze sind schwierig und wollen geübt sein. Die Trainingsflüge allerdings verstören mit ihrem Lärm Wild und Wanderer und pusten pro Jahr 3.000 Tonnen klimaschädigendes Kohlendioxid in die Luft. Das soll sich ändern. Mit 500.000 Euro unterstützt die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) den Bau eines Simulationszentrums für die Berg- und Luftrettung in Bad Tölz, das rund 3.300 Trainingsflugstunden in der Natur einsparen und in die Halle verlegen soll. DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde überreichte dem Vorsitzenden der Bergwacht Bayern, Landtagspräsident Alois Glück, die Bewilligung der Fördermittel. Brickwedde: "Es bestehen gute Chancen, dass Bad Tölz zum Modell für andere Bundesländer und Nachbarstaaten wird - mit erheblichen Entlastungen für Umwelt und Natur."

Gegenwärtig würden in Bayern jährlich an rund 100 Tagen mit einem Hubschrauber Rettungsaktionen trainiert, erläuterte Brickwedde. Mit den An- und Abflugzeiten führe dies zu etwa 450 Flugstunden, in denen etwa 160.000 Kilogramm Kerosin verbrannt und die Umwelt durch starken Lärm von bis zu 70 Dezibel in 300 Metern Entfernung belastet würden. Um die Maßnahmen im erforderlichen Umfang trainieren zu können, seien je Einsatzkraft und Hubschraubertyp jährlich etwa 30 Flugminuten notwendig. Das bedeute, dass alleine für die Durchführung der Bergrettung jährlich etwa 3.500 Einsatzkräfte an zwei bis drei verschiedenen Hubschraubern trainiert werden müssten.

Bei 3.300 Flugstunden pro Jahr ergebe das eine Einsparung von annähernd 3.000 Tonnen Kohlendioxid, ein Wert, für den 30.000 Kühlschränke ein Jahr lang betrieben werden könnten. Mit der neuen Simulationsanlage sei davon auszugehen, dass nur noch etwa 250 Flugstunden im "echten" Einsatzgelände erforderlich seien. Das bedeute, dass nur etwa 7,5 Prozent der erforderlichen Flugstunden mit einer Belastung der Umwelt verbunden seien. Glück: "Die komplette Entwicklung und der Bau des Simulationszentrums sowie der fünfjährige Betrieb sind nicht teurer als die 3.300 Flugstunden, die jährlich eingespart werden."

In der 25 mal 60 Meter großen und 20 Meter hohen Halle soll mit einem krangestützten Simulator der Anflug an die Unfallstelle, das Abseilen mehrerer Personen vom Hubschrauber und die Aufnahme von Verletzten und Rettungspersonal in den Hubschrauber, die Rettung aus einer Felswand, einer Seilbahn oder einem Wasserfall geübt werden - auch unter Tag- und Nachtbedingungen, bei künstlichem Nebel, Niederschlag und Wind.

Da vergleichbare Anforderungen aber nicht nur bei der Bergrettung vorlägen, sondern überall dort, wo aus Hubschraubern Menschen abgeseilt oder wieder aufgenommen werden müssten, könne das Simulationszentrum neben den Einsatzkräften der Bergwacht Bayern auch alle anderen Rettungs- und Sicherheitsdienste trainieren. Brickwedde: "Ehrenamtler können zu jeder Tages- und Nachtzeit trainieren. Die Umwelt aber wird nur im zwingend erforderlichen Umfang durch Fluglärm und Abgase belastet. Die nachhaltige Bauweise und die Entwicklung eines Rohstoffe schonenden Energiekonzeptes des Zentrums wird die Belastung der Umwelt zusätzlich mindern."

Gegenstand des DBU-Förderprojektes ist die Simulationsanlage, so Brickwedde. Diese setze sich zusammen aus den Kranbahnen, dem spezialisierten Brückenkran, der Stromversorgung vom Transformator bis zur Kranbahn, der Geräteträger für die Hubschrauberzelle, der Steuerungssoftware und weiteren Spezialeinbauten. Die Gebäude selbst würden nicht von der DBU gefördert. Baubeginn war im Herbst. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2008 geplant.
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09.01.2008
Quelle:  www.alpin.de

Erhebliche Lawinengefahr

Sechs Lawinen-Tote

09.01.2008 10:46:08

Am vergangenen Wochenende sind in bayerischen und österreichischen Skigebieten sechs Menschen durch Lawinenunglücke ums Leben gekommen.
Der Lawinenlagebericht für den den bayerischen Alpenraum meldet inzwischen (09.01) nur noch mäßige Lawinengefahr (Gefahrenstufe 2).
EXTRA-Heft in ALPIN 01/08: 24 Seiten Lawinen-Know-How. Am vergangenen Freitag warnten der Deutsche Alpenverein und die österreichischen Lawinenwarnzentralen vor der erheblichen Lawinengefahr in den bayerischen und tiroler Alpen. Grund war ein Föhnsturm, der stellenweise zu starken Schneeverfrachtungen geführt hatte.
Leider kam tatsächlich zu einer Reihe von folgenschweren Unfällen, die insgesamt sechs Todesopfer forderten. Am Freitag verunglückte ein Mann in Dornbirn im Vorarlberg. Ebenfalls im Vorarlberg fand man in der Nacht zu Samstag einen 51-jährigen Bergretter tot in den Schneemassen.

Samstagmittag starb in Niederösterreich ein 31-jähriger Snowboarder in einer Lawine. In der Steiermark riss am Samstag ein Schneebrett zwei Paare mit sich, ein 41-jähriger Österreicher wurde erst nach zwei Stunden stark unterkühlt befreit. Er starb am Sonntag im Krankenhaus. Die übrigen drei überlebten das Unglück.

Am frühen Sonntagmorgen fanden Rettungskräfte die Leiche eines 32-jährigen Bayern in einer Lawine in Tirol. Der Mann galt seit Samstag als vermisst. Am Sonntagnachmittag rissen Schneemassen bei Salzburg zwei Menschen mit sich ins Tal, ein Mann kam dabei ums Leben.

Der Lawinenlagebericht für den den bayerischen Alpenraum meldet inzwischen nur noch mäßige Lawinengefahr (Gefahrenstufe 2).
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04.01.2008
Quelle:  Mit freundlicher Genehmigung der "Augsburger Allgemeinen Zeitung"

Rettungshubschrauber in der Warteschleife

Von Christoph Frey

Mit Wohlwollen sieht das bayerische Sozialministerium die Bemühungen des Augsburger Klinikums, eines von zehn Zentren für die Versorgung Schwerverletzter im Freistaat zu werden (wir berichteten). Einen in Augsburg stationierten Rettungshubschrauber, der schwer verletzten Menschen auf dem Luftweg zu Hilfe kommt und ins Klinikum bringt, wird es dagegen - wenn überhaupt - nicht so schnell geben. Das geht aus einem Schreiben des bayerischen Innenministers Joachim Hermann hervor.


Laut Hermann sieht sein Haus zwar die Notwendigkeit, generell die Verteilung der Rettungshubschrauber im Freistaat zu überprüfen. In diesen Überlegungen würden auch potenzielle Standorte wie Augsburg berücksichtigt. Das sei aber noch nicht geschehen und deshalb könne das Ministerium nun nicht kurzfristig über den Antrag aus Augsburg entscheiden.

Dort verursacht das Fehlen eines eigenen Hubschraubers mitunter lebensgefährliche Lücken in der Region, weil bei der Versorgung schwer Verunglückter oft jede Minute zählt. Zwar wird die Unfallchirurgie im Klinikum regelmäßig von Rettungshubschraubern angeflogen, die Schwerverletzte aus anderen Teilen Bayerns bringen, doch wenn es im eigentlichen Versorgungsgebiet des Großkrankenhauses kracht, kann es dauern, bis Hilfe aus der Luft eintrifft, in Einzelfällen mehr als eine Stunde. Wenn überhaupt: In über 50 Fällen kam in den ersten acht Monaten des vergangenen Jahres gar kein Hubschrauber - es stand schlicht keiner zur Verfügung, weil er in seinem Heimatbereich gebraucht wurde. So steht es in einem Brief des Landtagsabgeordneten Max Strehle (CSU) nachzulesen, in der er die Forderung nach einem in Augsburg stationierten Rettungshubschrauber begründet. Insgesamt waren diese im letzten Jahr in der Region fast 1000-mal im Einsatz.

Ursache für die Lücke im Sicherheitsnetz ist die Verteilung der Hubschrauber, die jeweils einen Radius von 50 Kilometern abdecken sollen. In den Augsburger Raum fliegen vor allem die Luftretter aus Ulm, Ingolstadt und München ein und decken in ihren Randbereichen Augsburg mit ab.

Folge: In der Region Augsburg befindet sich ein Streifen, der von Mittelneufnach im Süden über Fischach, Horgau, Wertingen bis Buttenwiesen im Norden reicht. Dieser Streifen befindet sich außerhalb des per Gesetz vorgeschriebenen Radius von 50 Kilometern.
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