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Einsatzberichte / Mitteilungen
18.12.2010
Quelle:  Mit freundlicher Genehmigung der Augsburger Allgemeinen

Seehofer: Augsburg ist Hubschrauber-Standort

Das monatelange Hickhack um den Standort für einen Rettungshubschrauber in Schwaben ist beendet. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sprach jetzt ein Machtwort. Der Helikopter wird am Augsburger Klinikum stationiert, der Rettungs-Zweckverband kann bereits im Januar mit der Ausschreibung beginnen.

Bisher hatte es stets geheißen, der Hubschrauber komme erst dann, wenn auch für den nördlichen Kreis Donau-Ries und das südliche Mittelfranken eine Lösung gefunden ist. Darauf hatten vor allem Politiker aus Nordschwaben gepocht. Das Gebiet ist in der Luftrettung nach wie vor ein weißer Fleck auf der Landkarte. Ein vom Innenministerium in Auftrag gegebenes Gutachten hatte Donauwörth als Standort favorisiert, Seehofer hatte sich jedoch bereits im Juli für Augsburg entschieden. „In jeder bayerischen Großstadt steht ein Rettungshubschrauber. In Schwaben soll das anders sein? Unglaublich“, hatte der Ministerpräsident stets betont.

Der CSU-Landtagsabgeordnete Max Strehle, der seit Jahren für den Standort Augsburg kämpft, äußerte sich gestern erleichtert. „Jetzt sind endlich Fakten geschaffen.“ Gleichzeitig zeigte er sich über die Verzögerung verärgert. „Wir haben durch die anhaltenden Widerstände aus dem Donau-Ries wertvolle Zeit verloren.“ Der Helikopter, so Strehle, „könnte schon längst am Klinikum starten und landen“. Auch der Augsburger Landrat Martin Sailer (CSU) sprach von einer „inakzeptablen Verhaltensweise“ der Kollegen in Nordschwaben. Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl (CSU) kritisierte die „Querschüsse aus dem Donau-Ries“, will den Streit jetzt aber schnell zu den Akten legen. Sein Anliegen: Nun müsse man den Nordschwaben helfen, um auch dort die Luftrettung zu verbessern. Der CSU-Fraktionschef im Landtag, Georg Schmid (Donauwörth), forderte, jetzt zwingend auch „die unterversorgten Gebiete in Nordschwaben und Südmittelfranken abzudecken“.

Noch ist allerdings für das Donau-Ries keine Lösung in Sicht. Pläne des Innenministeriums, mit Baden-Württemberg zusammenzuarbeiten, stoßen im Nachbarland auf wenig Interesse. Bei einem Treffen von Landräten aus dem Grenzgebiet habe sich die Begeisterung seiner Kollegen aus den Landkreisen Alb-Donau, Heidenheim und Ostalb jedenfalls in Grenzen gehalten, sagte der Donau-Rieser Landrat Stefan Rößle (CSU). Sie müssten die angedachte Stationierung eines Rettungshubschraubers in Ellwangen mitfinanzieren. Auch das Sozialministerium in Stuttgart sieht für das Projekt kaum Erfolgsaussichten.
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04.12.2010
Quelle:  Mit freundlicher Genehmigung der Augsburger Allgemeinen

Bei der Luftrettung für Nordschwaben wird weiter nach Lösungen gesucht

Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer steht nach wie vor zu seiner Aussage, wonach erst dann in Augsburg ein neuer Rettungshubschrauber stationiert werden kann, wenn auch für den nördlichen Landkreis Donau-Ries eine Lösung gefunden ist, sprich das Gebiet bezüglich der Luftrettung kein weißer Fleck mehr auf der Landkarte ist. Das berichtet Landrat Stefan Rößle, der in dieser Woche mit Seehofer in München ein Vier-Augen-Gespräch führte.

Rößle hatte um den Termin gebeten, weil er nach eigenen Angaben „in Sorge ist, dass die Versorgung im Landkreis Donau-Ries nicht gesichert ist“. Bekanntlich drängen die Verantwortlichen im Raum Augsburg vehement darauf, dass der Rettungshelikopter in absehbarer Zeit am Zentralklinikum angesiedelt wird. Dies hatte der Ministerpräsident entschieden, obwohl ein Gutachten Donauwörth als den geeignetsten Standort sieht, um in der Region flächendeckend eine optimale Luftrettung zu haben. Den Zuschlag für Augsburg verband Seehofer mit der Bedingung, dass es zugleich für das nördliche Ries eine Alternative geben müsse.

Ministerpräsident will zu seinem Wort stehen

Rößle pochte im Gespräch mit Seehofer darauf, dass dieses Versprechen auch eingehalten werde: „Ansonsten würden wir vehement aufeinanderprallen.“ Der Ministerpräsident habe bekräftigt, dass er zu seinem Wort stehe, so der Landrat gegenüber unserer Zeitung. Erst kürzlich wandte sich auch Georg Schmid (Donauwörth), CSU-Fraktionsvorsitzender im Landtag, in gleicher Sache in einem Brief an Horst Seehofer.

Welche Alternative allerdings die weißen Flecken in Nordschwaben und dem südlichen Landkreis Ansbach - diese Flächen liegen außerhalb eines 60-Kilometer-Radius der Rettungshubschrauberstandorte - beseitigen soll, steht offenbar mehr denn je in den Sternen. Die zuletzt als wahrscheinlichste Lösung gehandelte Zusammenarbeit mit Baden-Württemberg findet im Nachbarland keinen Widerhall.

Bei einem Treffen von Landräten aus dem Grenzgebiet habe sich bei seinen Amtskollegen aus den Landkreisen Alb-Donau, Heidenheim und Ostalb die Begeisterung in Grenzen gehalten, schildert Rößle. Grund: Diese Landkreise müssten die angedachte Stationierung eines Hubschraubers in Ellwangen mitfinanzieren. Dem Vernehmen nach soll auch im zuständigen Ministerium in Stuttgart das Interesse an einem solchen Projekt nicht allzu groß sein.

Guter Rat ist teuer

Würde die Kooperation mit Baden-Württemberg nicht zustande kommen, wäre guter Rat teuer. Denn andere Möglichkeiten sind bereits auf Widerstand gestoßen. Einen zusätzlichen Standort in Wallerstein lehnt das Bayerische Innenministerium ab, weil eine Maschine dort nur einen Notarzt, aber keinen Patienten aufnehmen könnte.

In Nürnberg sind momentan zwei Helikopter stationiert. Einen davon in Richtung Nordschwaben zu verlegen, würde Experten zufolge wenig Sinn machen, würden mit einem dieser Hubschrauber doch ausschließlich Patienten von einer Klinik in die andere verlegt. Diese Maschine sei ständig ausgebucht.

Um auf die Situation im Donau-Ries-Kreis aufmerksam zu machen, wollen die hiesigen Rettungsorganisationen noch in diesem Jahr eine Sternfahrt mit möglichst vielen Blaulichtfahrzeugen nach Nördlingen veranstalten, wie Stefan Rößle ankündigt.
   
 
  Bildnachweis: © Landkreis Donau-Ries
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26.11.2010
Quelle:  Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung

Schwierige Einsätze bei schlechtem Wetter

Die Oberstdorfer Bergretter blicken auf einen ereignisreichen Sommer zurück

Erfahrung, Umsicht und Improvisationstalent brauchten die Einsatzkräfte der Oberstdorfer Bergwacht bei zahlreichen Einsätzen in diesem Sommer. Trotz überwiegend regnerischen Wochenenden gab es für die Bergwacht Oberstdorf in den Sommermonaten viel zu tun. Die Einsätze der Bergrettung waren vielfältig: Vom umgeknickten Knöchel auf leichten Wanderwegen bis zur Bergung aus hochalpinen Geländen war das ganze Spektrum der Bergrettung zu absolvieren, erklärt Thaddäus Berktold, Einsatzleiter Sommer bei der Oberstdorfer Bergwacht. Sehr erfreulich sei die Tatsache, dass keinerlei Unfälle mit schwerwiegenden Folgen zu verzeichnen waren. Zudem blieben die Oberstdorfer heuer von Bergungen von Einheimischen und Bekannten verschont, so Berktold.

Wie jedes Jahr waren auch wieder einige wetterbedingte Laufeinsätze zu vermerken. Einsätze, die sonst per Hubschrauber innerhalb kürzester Zeit abgeschlossen gewesen wären, wurden so schnell zu langwierigen Tagesaufgaben. Dabei mussten die Bergretter immer wieder feststellen, dass trotz modernster Ausrüstung und Technik das Wetter eine große Hürde darstellen kann. Sich in den Bergen bei schlechtem Wetter mit einer Rettungsmannschaft zu bewegen bedeute äußerste Vorsicht, so Berktold. Dabei zeige sich immer wieder, wie wichtig es ist, im Dienstgebiet genaue Ortskenntnisse zu besitzen.

Das Einsatzgebiet der Bergwacht Oberstdorf zählt mit zu den größten Einsatzgebieten in ganz Bayern. Die «pro Kopf-Einsatzzahl» der kleinen Bereitschaft Oberstdorf ist statistisch gesehen bayernweit unvergleichbar hoch. Der Einsatzleiter bedankt sich für die stets geleistete Einsatzbereitschaft und das große ehrenamtliche Engagement der Bergretter. Zudem dankt Berktold den Partnern der Luftrettung, allen voran der Station Christoph 17 in Kempten und des RK 2 in Reutte (Tirol). Auch die Unterstützung der Arbeitgeber sei eine wesentliche Voraussetzung für das ehrenamtliche Engagement der Oberstdorfer Bergwacht.
   
 
  Bildnachweis: www.helipictures.de
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22.11.2010
Quelle:  Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung

Betriebsunfall mit Strom

Am Nachmittag des 17. November zogen Angestellte einer Nesselwanger Firma Kabel in einen Schaltkasten. Beim Hantieren geriet der erfahrene Elektroinstallateur mit einer Hand an eine stromführende Stelle des Schaltkastens.

Da er mit der anderen Hand eine Metallfläche berührte schloss sich der Stromkreis. Aufgrund der Muskelkontraktion konnte sich der Elektriker nicht mehr selbst befreien. Ein in der Nähe stehender Kollege bemerkte dies und riss ihn geistesgegenwärtig am Pullover von dem Schaltkasten weg; was ihm wohl das Leben rettete.

Der 44-jährige erlitt schwere Brandverletzungen an den Händen und wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph 17 ins Klinikum Kempten geflogen, da es bei derartigen Stromschlägen auch zu massiven Herzproblemen kommen kann.
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12.11.2010
Quelle:  Christoph 17

Christoph 45 feiert 30-jähriges Bestehen

Die Deutsche Rettungsflugwacht feiert heute das 30-jährige Bestehen ihrer Hubschrauberstation Christoph 45 in Friedrichshafen. Die Station in Friedrichshafen existiert seit Oktober 1980 und ist am Klinikum Friedrichshafen angesiedelt. Sie wird seit ihrer Gründung von der DRF Luftrettung betrieben. Die Station in Friedrichshafen ist innerhalb Deutschlands die südlichste Station der DRF Luftrettung - gelegen in einem der schönsten Flecken des Landes: Oberschwaben und Bodensee. Der Friedrichshafener Hubschrauber wird von den Leitstellen Bodenseekreis, Konstanz, Tuttlingen, Villingen, Sigmaringen, Ravensburg, Biberach, Krumbach und Kempten angefordert. In Österreich wird der Hubschrauber im Leitstellenbereich Vorarlberg alarmiert.

Innerhalb der 30 Jahre wurden mit dem Hubschrauber mehr als 23.000 Einsätze geflogen. Bei den Einsätzen wird die dreiköpfige Crew, bestehend aus Pilot, Notarzt und Rettungsassistent zu lebensgefährlichen Erkrankungen, Herzinfarkten und Schlaganfällen gerufen.

Daneben kommt der Hubschrauber auch bei Berg- und Lawinenunglücken zum Einsatz. Im Schnitt sind das etwa drei Einsätze pro Tag. Auch Rettungsflüge über dem Bodensee gehören mit zum Einsatzspektrum. Bei der Rettung von vermissten Schwimmern, Surfern oder anderen Wassersportlern arbeiten DRF Luftrettung und DLRG häufig eng zusammen. Der Rettungshubschrauber kann DLRG-Rettungsschwimmer zur Suche Verunglückter mit an Bord nehmen. Wird die vermisste Person im Bodensee gefunden, setzt "Christoph 45" die Rettungsschwimmer und eine Rettungsinsel direkt neben der Person im Wasser ab. Die Crew erreicht einen Unfallort im Umkreis von 60 Kilometern in maximal 15 Minuten.

Aus Anlaß des 30-jährigen Jubiläums findet am Samstag, den 13. November 2010, der "5. Christoph 45-Tag", eine notfallmedizinische Fortbildung der Friedrichshafener Station der DRF Luftrettung im Klinkum Friedrichshafen und im Anschluß die "Come-Together" - Party im Hubschrauberhangar statt.
   
 
  Bildnachweis: www.helipictures.de
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