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Einsatzberichte / Mitteilungen
09.12.2016
Quelle:  Team Christoph 17

Unser Stations-Kalender für 2017 ist erschienen

Pünktlich zum Jahreswechsel ist unser Stations-Kalender für das Jahr 2017 erschienen und kann in unserem Shop bestellt werden.

Der Kalender im DIN A4 Format mit Spiralbindung enthält 13 Bilder mit Motiven rund um unsere Station und dem Flugbetrieb.

Zum Shop Christoph 17
   
 
  Bildnachweis: © team christoph17.de
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28.11.2016
Quelle:  Team Christoph 17

Neues Kalenderbild für Dezember 2016 im Downloadbereich

In unserem Downloadbereich in der Bildergalerie unserer Website mit monatlich wechselnden Kalenderblättern steht das Bild für den Monat Dezember 2016 zum Download bereit.

Die Bilder zeigen Eindrücke und Motive aus unserer Geschichte und unserem aktuellen Flugbetrieb. Die Bilder stehen in den Grössen 1024x768, 1600x900 und 1900x1080 im JPG-Format zum Download bereit. Die Bilder unterliegen grundsätzlich dem Urheberrecht und sind nur für den privaten Gebrauch bestimmt und zugelassen. Wir wünschen unseren Besuchern viel Freude an unserer Bildauswahl.

Zum Download Kalenderblatt für Dezember 2016
   
 
  Bildnachweis: © team christoph17.de
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16.11.2016
Quelle:  Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung

Schwerer Auffahrunfall auf der A7 bei Dietmannsried

Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Montag 14. November auf der A7 nach der Anschlussstelle Dietmannsried in Fahrtrichtung Füssen gekommen. Gute drei Stunden lang war die A7 in diesem Bereich gesperrt. Die Autobahnmeisterei leitete den Verkehr an der Anschlussstelle Dietmannsried aus.

Ein Kleintransporter fuhr auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Süden hinter einem Sattelzug her. Dieser bremste gegen 12:30 Uhr aus bislang noch unklaren Gründen stark ab und reduzierte so seine Geschwindigkeit erheblich. Offenbar bemerkte dies der folgende Fahrer des Kleintransporters zu spät, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf den Sattelauflieger auf.

Durch den Unfall wurde der Transporter derart beschädigt, dass der 29-jährige Fahrer von Einsatzkräften der Feuerwehren aus dem Fahrzeug befreit werden musste. Er wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen vom Rettungshubschrauber Christoph 17 ins Krankenhaus geflogen. Der 23-jährige Fahrer des Sattelzuges und sein 49-jähriger Beifahrer blieben unverletzt.

Die Staatsanwaltschaft Kempten beauftragte einen Gutachter mit der Erstellung eines unfallanalytischen Gutachtens. Ebenso ist die Verkehrspolizeiinspektion Kempten mit der Unfallbearbeitung betraut. Ein Abschleppunternehmen war vor Ort und kümmerte sich um das Transporter-Wrack. Auch die Feuerwehren aus Dietmannsried und Überbach waren im Einsatz. Die Sperre der A7 bei Dietmannsried dauerte gute drei Stunden an.
   
 
  Bildnachweis: © all-in.de
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27.10.2016
Quelle:  Team Christoph 17

Neues Kalenderbild für November 2016 im Downloadbereich

In unserem Downloadbereich in der Bildergalerie unserer Website mit monatlich wechselnden Kalenderblättern steht das Bild für den Monat November 2016 zum Download bereit.

Die Bilder zeigen Eindrücke und Motive aus unserer Geschichte und unserem aktuellen Flugbetrieb. Die Bilder stehen in den Grössen 1024x768, 1600x900 und 1900x1080 im JPG-Format zum Download bereit. Die Bilder unterliegen grundsätzlich dem Urheberrecht und sind nur für den privaten Gebrauch bestimmt und zugelassen. Wir wünschen unseren Besuchern viel Freude an unserer Bildauswahl.

Zum Download Kalenderblatt für November 2016
   
 
  Bildnachweis: © team christoph17.de
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07.10.2016
Quelle:  Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung/ Team Christoph 17

Johann Burger beendet seinen Dienst als Rettungshubschrauber- und Chefpilot bei Christoph 17

Nach 9000 Einsätzen und 36 Jahren als Christoph 17-Pilot geht Johann Burger in den Ruhestand. Er sagt: „Am Ende überwiegt das Positive“ - und erzählt von seinen prägendsten Einsätzen.

Christoph 17-Hubschrauberpilot Johann Burger hat auch viel Prominenz geflogen: Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl, den aus Kempten stammenden früheren Landwirtschaftsminister Ignaz Kiechle, Theo Waigel oder beispielsweise den Grünen-Politiker Jürgen Trittin. Und als Papst Benedikt die Bundesrepublik besuchte, waren Burger und seine Kollegen die persönlichen Rettungsflieger des Heiligen Vaters. Das war im September 2006.

Der 59-jährige Pilot bei der Bundespolizei hat insgesamt 9000 Rettungseinsätze absolviert. Es gibt nur wenige Hubschrauber-Piloten in Deutschland, die derart viel Erfahrung haben. In der Luft freilich war er viel öfters. Denn die Bundespolizei-Piloten haben auch andere Aufgaben. Dazu gehörte früher, als die Truppe noch Bundesgrenzschutz hieß, die Sicherung der Grenzen insbesondere nach Osteuropa. Oder in der jüngeren Vergangenheit die Begleitung und Überwachung von Castor-Transporten mit radioaktivem Abfall.

Burger wurde leitender Christoph 17-Pilot in Kempten

Als junger Bursche war der aus dem Raum Bamberg stammende Burger nach dem Realschulabschluss zum Bundesgrenzschutz (heute Bundespolizei) gegangen. Da ahnte er noch nicht, dass er einmal Berufspilot werden würde. Denn eher zufällig ließ er sich zum Helikopterpiloten ausbilden. Also war Fliegen nicht sein Kindheitswunsch, wie man so oft von Berufspiloten hört? Nein, sagt der überzeugte Wahl-Allgäuer. Und fügt mit aller Bescheidenheit hinzu: „Vielleicht ist es im Laufe der Jahre zu einer Leidenschaft geworden.“

Zumindest war die Begeisterung so groß, dass Johann Burger leitender Christoph 17-Pilot in Kempten wurde. Dass er demnächst in Kempten seinen letzten Rettungsflug macht, hat einen einfachen Grund: Ab 60 Jahren dürfen Rettungsdienst-Piloten nicht mehr alleine im Cockpit sitzen. Und dann sind es ohnehin nur noch einige Monate bis zur Pensionierung.

Was macht ein Pilot im Ruhestand? Burger will nach eigenen Worten nicht mehr fliegen, sondern sich öfters aufs Mountainbike setzen. Er sei froh, dass immer alles gut gegangen ist, er nie einen Unfall gehabt habe, sagt er. 3000 Gebirgseinsätze seien wirklich genug. „Man muss das Schicksal nicht herausfordern.“

Zwischen Hoffen und Bangen

Die Rettungsfliegerei ist ein Job zwischen Hoffen und Bangen, eine tägliche Konfrontation mit Leben und Tod. „Am Ende überwiegt das Positive“, bilanziert Burger. Bei 90 Prozent aller Einsätze habe man helfen können.

Ein Einsatz, den Burger nie vergessen wird, war am 26. Dezember 1989. Da starteten Burger und Rettungsassistent Christoph Hemmann zu einem nächtlichen Lawineneinsatz am Hochvogel. Doch eine verschüttete Skitourengeherin wurde nur noch tot geborgen.

Nur zwei Tage später starben bei einem schweren Lawinenunglück am Hohen Licht in den Oberstdorfer Bergen vier Tourengeher. Der schwärzeste Tag in der 36-jährigen Geschichte der Hubschrauberrettung im Allgäu war der 10. Februar 1995. Gegen Mittag stürzte die Maschine auf dem Weg zu einem Einsatz bei Balderschwang ab, nachdem sie in das Seil einer Materialseilbahn geraten war. Der Pilot starb, der Notarzt und der Rettungsassistent wurden schwer verletzt. Eine Stunde nach dem Unglück kam Burger, der an diesem Tag frei hatte, zufällig zum Hangar. Da erfuhr er von dem Drama. Geschockt sei die ganze Mannschaft gewesen, erinnert er sich. Doch man sei sich einig gewesen: Es muss weitergehen. Knapp zwei Stunden nach dem Absturz wurde die Luftrettung im Allgäu wieder aufgenommen.

In einigen Tagen, am 13. Oktober 2016, wird Johann Burger zum letzten Mal am Hangar in Durach bei Kempten landen. Dann werden die Kollegen mit ihm feiern und anstoßen: Auf fast 40 Jahre als Rettungshubschrauberpilot bei der Fliegerstaffel Süd, davon 36 Jahre in Kempten.
   
 
  Bildnachweis: © all-in.de
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