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Einsatzberichte / Mitteilungen
27.06.2021
Quelle:  Team Christoph 17

Neues Kalenderbild für Juli 2021 im Downloadbereich

In unserem Downloadbereich in der Bildergalerie unserer Website mit monatlich wechselnden Kalenderblättern steht das Bild für den Monat Juli 2021 zum Download bereit.

Die Bilder zeigen Eindrücke und Motive aus unserer 40-jährigen Geschichte und unserem aktuellen Flugbetrieb. Die Bilder stehen in den Grössen 1024x768, 1600x900 und 1920x1080 im JPG-Format zum Download bereit. Die Bilder unterliegen grundsätzlich dem Urheberrecht und sind nur für den privaten Gebrauch bestimmt und zugelassen. Wir wünschen unseren Besuchern viel Freude an unserer Bildauswahl.

Zum Download Kalenderblatt für Juli 2021
   
 
  Bildnachweis: © team christoph17.de
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30.05.2021
Quelle:  Team Christoph 17/Bergwacht Bayern Region Allgäu

Daniel Heim neuer Regionalleiter der Bergwacht Allgäu

Seit kurzem hat die Bergwacht-Region Allgäu einen neuen Regionalleiter. Daniel Heim aus Oberstaufen löste Peter Eisenlauer aus Sonthofen ab, der acht Jahre lang an der Spitze der Organisation stand. Beide sind seit ihrer Kindheit begeisterte Bergsteiger, Peter Eisenlauer ist Schulleiter und Daniel Heim kommt auch beruflich aus dem Rettungswesen und ist langjähriger leitender Rettungsassistent auf dem Rettungshubschrauber Christoph 17.

Gewählt wird der Regionalleiter alle vier Jahre von den Leitern der Bergwachtbereitschaften der Bergwacht-Region Allgäu. Aktuell engagieren sich 550 Frauen und Männer ehrenamtlich in der Organisation und bewältigen durchschnittlich jährlich 2800 Einsätze in der Bergrettung. Das Einsatzgebiet erstreckt sich vom Bodensee im Westen bis hin zum Königswinkel bei Füssen im östlichen Bereich des Allgäu’s. Unterstütz werden die Kameraden der bergnahen Bereitschaften von den Bereitschaften in Kempten, Kaufbeuren, Memmingen, Neu-Ulm und Augsburg.
   
 
  Bildnachweis: Der neue Regionalleiter Daniel Heim © M. Munkler
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16.02.2021
Quelle:  Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) / Team Christoph 17

Bund stellt die Jahresbilanz 2020 vor

50. Jubiläumsjahr der „Retter in Orange“

Sie werden für den Katastrophen- und Zivilschutzfall vorgehalten, finden aber zumeist ihre Einsätze im regulären Luftrettungsdienst: Die Zivilschutz-Hubschrauber (ZSH) des Bundes sind im Jahr 2020 deutschlandweit 14.039 Mal abgehoben

Der Vizepräsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Dr. Thomas Herzog, stellte am Dienstag gemeinsam mit den Partnern der Feuerwehr Köln, der Bundespolizei und der medizinischen Besatzung des Luftrettungs¬zentrums Christoph 3 die Bundes-Einsatzbilanz der Zivilschutz-Hubschrauber vor. Unterstützt wurden sie durch Marc Royko, Sprecher der leitenden Hubschrauberärzte der zwölf Luftrettungszentren mit Zivilschutz-Hubschraubern.

Bei insgesamt 14.039 Einsätzen im Jahr 2020 transportierten die Zivilschutz-Hubschrauber 4031 Patienten. Dabei waren die „Retter in Orange“ 4938 Flugstunden, mehr als 205 Tage am Stück, in der Luft.

Die Zahlen sind zwar im Vergleich zu den 14.816 Einsätzen des Vorjahres leicht gesunken, dennoch bleibt das Niveau der Einsätze hoch. „Die Statistik belegt die besondere Stellung der Luftrettung im deutschen Hilfeleistungssystem. Der Bund, in diesem Fall das BBK und die Bundespolizei-Fliegergruppe, ist sich seiner Verantwortung in der Unterstützung der Luftrettung mit unseren Zivilschutz-Hubschraubern bewusst und wir werden uns auch weiterhin dafür engagieren. Mit Blick auf das Jahr 2021 freut es mich ganz besonders, dass unsere Zivilschutz-Hubschrauber ihr nun 50-jähriges Bestehen feiern dürfen“, kommentiert Dr. Thomas Herzog die Einsatz-Bilanz.

Der Bund ist Teil der Luftrettung in Deutschland

Der Bund unterhält eine Flotte von 18 Zivilschutz-Hubschraubern, die täglich von zwölf Luftrettungszentren aus bundesweit im Einsatz sind. Sie sind Teil des Ausstattungskonzeptes, das der Bund für den Spannungs- und Verteidigungsfall bereithält. Die Hubschrauber des Zivilschutzes werden demnach den Ländern für den Katastrophen- und Zivilschutzzweck zur Verfügung gestellt. Die Hilfe aus der Luft ist ein wichtiger Baustein im Zivilschutz und komplettiert die Spezialfähigkeiten des Bundes. Ihre Aufgabe ist dabei, Schadenstellen zu erkunden und zu überwachen, Bevölkerungsbewegungen zu beobachten und zu lenken oder Spezialisten und Material in kürzester Zeit an den Einsatzort zu befördern. Des Weiteren können radioaktive Strahlungen aus der Luft gemessen und Schwerverletzte oder Erkrankte transportiert werden. Letzteres ist das reguläre Tagesgeschäft der Zivilschutz-Hubschrauber, denn in Friedenszeiten werden die Helikopter im Luftrettungsdienst genutzt.

In jedem Zivilschutz-Hubschrauber fliegt ein Team, das aus ganz unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren besteht. Die Notärztinnen und Notärzte stammen häufig von dem jeweiligen Stationskrankenhaus, die speziell für die Luftrettung ausgebildeten Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter (TC-HEMS) werden von den Hilfsorganisationen und Berufsfeuerwehren gestellt. Für die Fliegerischen Aspekte ist die Bundespolizei mit ihrem Flugdienst zuständig. Der Leitende Polizeidirektor Torsten Hallmann sagt: „Die Bundespolizei-Fliegergruppe trägt die flugbetriebliche Verantwortung. Sie sorgt lückenlos für die Entsendung von Pilotinnen und Piloten zur Sicherstellung dieser Aufgabe. Ebenso gewährleistet die Bundespolizei über Wartung und Instandhaltung seit gut 50 Jahren die Lufttüchtigkeit der ZSH.“

Christoph 3 – Im Herzen des Rheinlandes

Christoph 3 war der erste Zivilschutz-Hubschrauber des Bundes, der vor 50 Jahren in den Dienst gegangen ist. Das eingespielte Team der Kölner Luftrettungsstation setzt sich aus Pilotinnen und Piloten der Bundespolizei Sankt Augustin, Notärztinnen und Notärzten der unfallchirurgischen Klinik Köln-Merheim und Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern der Berufsfeuerwehr Köln, des Arbeiter-Samariter-Bundes Köln e. V. und des Malteser Hilfsdienstes e.V. zusammen. Träger des Luftrettungszentrums ist die Berufsfeuerwehr Köln, über die auch die Alarmierung erfolgt. Vom Flughafen Köln/Bonn aus startete Christoph 3 im Jahr 2020 zu 971 Einsätzen. „Christoph 3 ist ein essentieller Bestandteil der Notfallversorgung in Köln und für die umliegenden Kommunen“, sagt Dr. Christian Miller, Leiter der Feuerwehr Köln. „Jeder erkennt den markanten orangenen Retter aus der Luft und weiß, dass er im Ernstfall schnell und kompetent die bestmögliche Versorgung erhält.“

Die Einsatzzahlen der Standorte 2020

• Christoph 17 Kempten 1500
• Christoph 2 Frankfurt am Main 989
• Christoph 3 Köln 971
• Christoph 4 Hannover 1272
• Christoph 7 Kassel 1051
• Christoph 9 Duisburg 862
• Christoph 12 Siblin 901
• Christoph 13 Bielefeld 1301
• Christoph 14 Traunstein 1190
• Christoph 29 Hamburg 1651
• Christoph 34 Güstrow 1042
• Christoph 35 Brandenburg 1309
   
 
  Bildnachweis: © helipictures.de
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